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Kerwe ist ein 4-tägiges Fest, das freitags
am 3. Wochenende im Oktober mit der Taufe der Kerweschlumbel beginnt.
Der Kerwepfarrer tauft die Schlumbel auf einen Fantasienamen, der meist
aber einen Zusammenhang mit einem Kerwethema hat.
Kerwethemen sind die Verfehlungen der Meckesheimer Bürger, die auf Motivwagen
am Kerweumzug humorvoll dargestellt werden. Schriftlich werden die Verfehlungen
in der Kerwezeitung, die in Meckesheimer Dialekt verfasst ist, abgedruckt.
Sonntag nach dem Kerweumzug kommt der Kerweschulz zu seinem Vergnügen.
Er geht in humorvoller Weise in seiner Kerwerede nochmals auf die Verfehlungen
der Meckesheimer Bürger ein.
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Kerwerede von 1990.
Montags geht es dem Ende der Kerwe und der Schlumbel entgegen. Nachdem
die Kerweborscht ihre Kneipentour beendet haben - "un mir hewe viel"
- findet man sich in der Dorfmitte zur Verbrennung der alten Schlumbel
ein.
Bei Zwiebelkuchen wird das Ende der Kerwe gefeiert.
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